Feb 13, 2026

"Echt jetzt? Drei Tage lang gar nichts essen?“ Das war die häufigste Reaktion, als ich erzählte, dass ich den Februar mit einer 3-tägigen Bio-Saftkur starte
Als bekennender Espressojunkie und jemand, der gerne und regelmäßig trainiert, klang das für viele nach purer Selbstgeißelung. Doch nach einem stressigen Januar fühlte ich: Mein Körper braucht nicht mehr Input, er braucht eine Pause.
Ich habe bewusst die Saftkur Green gewählt, mit mehr grünen Säften + Selleriesaft
Der Plan: Mehr als nur Säfte trinken
Ich wollte nicht unvorbereitet in das Experiment stürzen. Schon sechs Tage vorher strich ich den Kaffee von der Liste. Wer jemals Koffein-Entzug erlebt hat, weiß: Das macht man besser vor der Kur. Ich stellte meine Ernährung auf „bewusst & proteinreich“ um und reduzierte meine Mahlzeiten am letzten Tag vor der Kur auf eine einzige. Der Motor wurde also schon mal langsam gedrosselt.
Aktiv im Fasten: 10.000 Schritte & Cardio
Entgegen der Erwartung, dass man während einer Saftkur nur auf dem Sofa liegt, blieb ich aktiv. Mein Ziel: Täglich mindestens 10.000 Schritte. An Tag 2 stieg ich sogar für 45 Minuten auf das Indoor-Rad. 376 Kalorien später fühlte ich mich zwar schlapp, aber mental so scharf wie selten zuvor. Kein „Brain Fog“, kein Nachmittagstief. Nur ich und mein Fokus.

Tag 3: Wenn der Körper aufräumt
Der dritte Tag war der intensivste. Morgens schoss mein Puls beim Zähneputzen auf 125 bpm hoch – ein deutliches Signal für leere Speicher und arbeitenden Kreislauf. Später am Tag gesellten sich leichte Gliederschmerzen in den Knien und Unterschenkeln dazu. Was sich im ersten Moment wie ein Infekt anfühlt, ist beim Fasten oft ein Zeichen für die Umstellung des Stoffwechsels und den Abbau von Harnsäure. Der Körper „räumt“ wortwörtlich in den Gelenken auf.
Abends gab es eine halbe Schüssel klare Brühe – weniger aus Hunger, sondern für das soziale Ritual. Danach drehten wir unsere gewohnte Abendrunde an der frischen Luft. Dieser Spaziergang war wie ein Sauerstoff-Boost für die Zellen.
Das Finale: Hellwach und Erneuert
Die letzte Nacht war kurz. Ich war hellwach, voller Tatendrang und fühlte mich „erneuert“. Auf der Waage standen plötzlich 2,75 kg weniger, doch viel wichtiger: Der Bauch war flach, der Geist klar und der Zungenbelag zeigte mir, dass die innere Reinigung vollendet war.
Das erste Mal Kauen: Ein Feuerwerk der Sinne
Heute Morgen gab es die Belohnung: Ein warmes Hafer-Porridge (Wasser, eine Prise Salz, einem Schuss Mandelmilch und einer halben Banane). Was früher ein „schnelles Frühstück“ war, fühlte sich heute an wie ein Gourmet-Menü. Die Süße der Banane war überwältigend.

Mein Fazit: Der Februar kann kommen
Diese drei Tage waren ein radikaler Reset. Ich habe die Kontrolle über meine Impulse zurückgewonnen. Der Drang nach Zucker oder dem schnellen Espresso zwischendurch ist weg. Ich gehe nun bewusster durch den Monat: weiterhin kaffeefrei, zuckerfrei und mit dem Gefühl, meinem Körper endlich mal die Wartung gegönnt zu haben, die er verdient.
Bist du bereit für deinen Reset? Es müssen keine Wochen sein. Drei Tage reichen völlig aus, um die Welt (und dein Essen) wieder mit ganz neuen Sinnen wahrzunehmen. Dein Körper wird es dir danken!
