Clean Eating – Comeback einer alten Ernährungsform - BERGBLUT

Clean Eating – Comeback einer alten Ernährungsform

Clean Eating – Comeback einer alten Ernährungsform

Low Carb, Low Fat, Paleo: Jeden Tag werden wir mit neuen, kreativen Ernährungsformen konfrontiert, die uns angeblich noch schöner und leistungsstärker machen sollen.
Auch Clean Eating hört sich erst einmal nach einer Ernährungsform an, die sich gut mit dem vom Personaltrainer ausgearbeiteten Trainingsplan kombinieren lässt. Doch was bedeutet Clean Eating überhaupt? Wie neu ist die innovativ klingende Ernährungsform tatsächlich? Und was hat Clean Eating mit kaltgepressten Säften und Naturkosmetik zu tun?

Bedeutung Clean Eating

Bei Clean Eating handelt es sich um ein Trendwort aus den USA und bedeutet übersetzt so viel wie „Reines Essen“. Aber sind unsere Lebensmittel nicht schon clean? Nein, absolut nicht.
Nehmt euch für den nächsten Einkauf etwas mehr Zeit und schaut euch die Zutatenlisten genau an. Bei dem Großteil der verarbeiteten Produkte werdet ihr feststellen – Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Das Konzept von Clean Eating ist deshalb denkbar einfach: Verarbeitete Lebensmittel, die voll mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern sind, sind tabu. Stattdessen stehen Lebensmittel in ihrem natürlichen, möglichst unverarbeiteten Zustand im Vordergrund. Gemüse, Obst, Salate und – wer will – Fleisch dürfen konsumiert werden. Entscheidet ihr euch für Clean Eating, ist die Faustregel für den nächsten Supermarktbesuch also: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Vorteile Clean Eating

Clean Eating findet großen Zuspruch. Der Fokus dieser Ernährungsform liegt nicht auf Verzicht, sondern auf einem Bewusstsein für gesunde Lebensmittel in Kombination mit einem natürlichen Essverhalten. Das Konzept dieser Ernährungsart spiegelt sich besonders in dem Zitat „Du bist, was du isst“ wider. Durch den bewussten Umgang mit frischen Lebensmitteln und einer damit verbundenen Nicht-Aufnahme schädlicher Zusatzstoffe wird der Körper optimal versorgt. Er ist nicht mehr damit beschäftigt, schädliche Inhaltsstoffe zu verarbeiten und unschädlich zu machen, sondern kann sich ganz der Aufnahme von Mineral- und Nährstoffen widmen – und verhilft euch somit zu einem besseren Körpergefühl. Neben einem besseren Körpergefühl und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit entwickelt sich nach und nach ein Bewusstsein für gesunde und frische Lebensmittel. Mit dem Bewusstsein für gesunde Lebensmittel kommt jedoch auch die Erkenntnis, dass es viele Lieblingsprodukte nur in verarbeiteter Form zu kaufen gibt – egal, wie groß die Auswahl an Schokoaufstrichen sein mag, in jedem Produkt sind Unmengen an Zucker und Fett enthalten. Vieles muss deshalb selbst kreiert werden, weswegen der DIY-Gedanke eine entscheidende Rolle beim Clean Eating spielt. Ihr schult eure Kreativität und könnt zugleich frei entscheiden, mit welchen Inhaltsstoffen ihr euren Körper konfrontieren wollt. Besonders für Allergiker und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten stellt dies einen großen Vorteil dar, da Produkte personalisiert werden können und somit der absolute Verzicht auf ein Produkt vermieden wird.

Alle Zeichen stehen auf Clean

Ihr wollt sämtlichen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern den Kampf ansagen? Super! Aufgrund des unkomplizierten Konzepts vom Clean Eating könnt ihr sofort mit der Umsetzung beginnen. Wichtig zu wissen: Clean Eating bedeutet in vielen Fällen eine Ernährungsumstellung. Die Schwierigkeit liegt somit besonders in der Anfangsphase, da ihr alte Essgewohnheiten ablegen und euer Einkaufsverhalten ändern müsst. Gerade zu Beginn können Rezeptideen wie hier sehr gut weiterhelfen, bis man selbst weiß, worauf zu achten ist.
Vor der Ernährungsumstellung: Oftmals ist unser Stoffwechsel aufgrund falscher Ernährung und Umwelteinflüssen aus dem Gleichgewicht geraten – Verdauungs- und Reinigungsorgane wie Leber und Darm sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Wer deshalb seinem Stoffwechsel vor der Ernährungsumstellung auf die Beine helfen will und den Körper entgiften möchte, sollte zu einer Saftkur mit kaltgepressten Säften greifen. Auch Menschen, die sich mit einem klaren Cut von ihren alten Essgewohnheiten freimachen wollen, ist diese Form der Selbstheilung empfohlen.

 

 

Clean Eating und Naturkosmetik  

Hinter dem Konzept von Clean Eating steckt ein erweitertes Bewusstsein für gesunde Lebensmittel und deren Herkunft.  Dieses Konzept lässt sich super  auf andere Bereiche übertragen – so zum Beispiel auf das Benutzen von Kosmetik. Besonders in diesem Bereich lassen sich oft Produkte mit Inhaltsstoffen wie Parabene oder Silikone finden, die eurem Körper schaden.

Naturkosmetik DIY

Um Silikone, Duftstoffe und Co. vermeiden zu können, hilft der Griff zur Naturkosmetik – diese kommt in der Regel ohne schädliche Inhaltsstoffe aus und kann zudem auf Produkte zurückgreifen, die ohne Tierversuche hergestellt sind. Wer sich mit dem Thema Naturkosmetik schon auseinandergesetzt hat, kennt allerdings das Dilemma: Auch in Bio-Kosmetik lassen sich Inhaltsstoffe, wie beispielsweise ein erhöhter Alkoholgehalt, finden, die für die eigene Haut nicht verträglich sind.  An dieser Stelle könnt ihr jedoch auf einen wesentlichen Bestandteil des Clean-Eating-Konzepts zurückgreifen – DIY! Wir wollen euch zeigen, wie einfach das Selbermachen von eigener Kosmetik sein kann – und wie ihr gleichzeitig denen in Deodorants enthaltenen Aluminiumsalzen entgehen könnt.

Rezept für selbstgemachtes Deodorant:

Zutaten

  • 1 TL Kaisernatron
  • 100 ml abgekochtes Wasser
  • einige Tropfen ätherischen Öls eurer Wahl

Zunächst kocht ihr 100 ml Wasser ab – alternativ könnt ihr auch destilliertes Wasser verwenden, dann entfällt der Schritt des Abkochens. Vermengt das erkaltete Wasser mit dem Kaisernatron und lasst es vollständig im Wasser auflösen. Das Kaisernatron wirkt antibakteriell, hemmt die Schweißproduktion und ersetzt somit sämtliche Aluminiumsalze. Anstatt der sonst in Deodorants enthaltenen Duftstoffe nehmt ihr einige Tropfen ätherischen Öls eurer Wahl – und verzichtet damit auf allergieauslösende, künstliche Duftstoffe. Abschließend füllt ihr die Flüssigkeit mithilfe eines Trichters in einen Zerstäuber.  Kleiner Tipp: Wer für Deo oder Creme selbst herstellen keine Zeit hat, sollte beim Kauf von Naturkosmetik auf faire Produktionsbedingungen sowie gute Inhaltsstoffe achten. Eine tolle Auswahl an tierversuchs- und schadstofffreien Produkten findet ihr hier.

Zusammenfassung:


Clean Eating ist in erster Linie ein Konzept, bei dem der Fokus auf einem geschärften Bewusstsein für gesunde und frische Lebensmittel liegt. Trotzdem lässt sich dieses Konzept auf weitaus mehr beziehen als nur Lebensmittel.
Kosmetik, Kleidung – auch in diesen Bereichen könnt ihr auf das „cleane Etwas“ achten: faire, nachhaltige, umweltbewusste Herstellungsbedingungen und schadstofffreie Inhaltsstoffe. Ihr tut damit nicht nur euch, sondern auch euren Mitmenschen und der Umwelt etwas Gutes.

Dieser tolle Beitrag ist ein Gastartikel unseres Partner-Blogs food for fitness.

Wer ist food for fitness?

Wir von food for fitness glauben, dass man mit der richtigen Ernährung seine geistige sowie körperliche Fitness positiv beeinflussen kann. Dabei halten wir jedoch nichts vom Diktat der Einen richtigen Ernährungsform, sondern daran, dass diese jeder für sich selbst finden muss, unter Einhaltung bestimmter Grundregeln. Wir wollen unsere Leser mit Informationen dabei unterstützen, die passende gute Ernährung für Fitness, Schönheit und Jugendlichkeit zu finden. Denn für uns steht fest: „Gute Ernährung macht den Unterschied“.

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